Dividendenrendite als Ertrag bei britischer Lebensversicherung

– Investitionen in eine britische Lebensversicherung im Vergleich

Die meisten Verbraucher, die sich hierzulande für eine Lebensversicherung entschieden haben, haben entweder eine Risikolebensversicherung oder eine klassische Kapitallebensversicherung gewählt. Falls nicht nur die Absicherung des Todesfallrisikos, sondern auch der Vermögensaufbau im Vordergrund steht, ist die Kapitallebensversicherung die erste Wahl. Mittlerweile gibt es jedoch nicht nur die klassische Kapitallebensversicherung, bei der die Versicherungsgesellschaft das Kapital der Kunden in sichere Produkte, wie zum Beispiel Anleihen oder Geldmarktpapiere investiert, sondern manche Versicherer bieten auch noch alternative Form an.

Dazu gehört unter anderem die sogenannte fondsgebundene Lebensversicherung, bei der die Beiträge der Versicherten nicht in Geldmarktpapiere oder Anleihen, sondern in erster Linie in Aktienfonds oder andere offene Fonds investiert werden. Neben der klassischen und der fondsgebundenen Lebensversicherung gibt es noch eine dritte Hauptvariante, die unter der Bezeichnung britische Lebensversicherung am Markt angeboten wird. Die britische Lebensversicherung trägt ihre Bezeichnung nicht zu Unrecht, denn es sind in erster Linie Versicherungsgesellschaften aus Großbritannien, die diese spezielle Variante der Kapitallebensversicherung anbieten. Mittlerweile sind aber auch Unternehmen aus den Vereinigten Staaten und Kanada in dieser Sparte am Markt aktiv.

Zunächst einmal scheint es sich bei der britischen Lebensversicherung um eine ganz normale Kapitallebensversicherung zu handeln, die auf der einen Seite aus dem Todesfallschutz und auf der anderen Seite aus dem möglichen Vermögensaufbau durch die regenmäßigen Einzahlung besteht. Auf den zweiten Blick sind jedoch deutliche Unterschiede zur klassischen Lebensversicherung zu erkennen, die zum Beispiel von deutschen Versicherungsgesellschaften angeboten werden. Der wesentliche Unterschied besteht sicherlich darin, mit welchen Mitteln die Versicherungsgesellschaft versucht, für sich selbst und vor allen Dingen ihre Kunden Erträge zu erzielen. Bei der klassischen Lebensversicherung, die von deutschen Versicherern offeriert wird, ist es vorwiegend so, dass die Gesellschaft die Beiträge der Kunden in Geldmarktpapiere und sichere Anleihen investiert.

Der Vorteil ist die hohe Sicherheit, während der große Nachteil darin besteht, dass der Ertrag nicht besonders hoch ist. Gegenteilig ist es bei den britischen Lebensversicherungen, denn diese investieren die Beiträge der Anleger in erster Linie in Aktien. Dies führt dazu, dass die Sicherheit zwar nicht ganz so hoch wie bei den klassischen Lebensversicherungen ist, dafür aber eine deutlich höhere Chance besteht, einen überdurchschnittlichen Ertrag erzielen zu können. Ein Großteil des Ertrages besteht in diesem Fall aus Dividenden, die von den einzelnen Aktiengesellschaften gezahlt werden, die die Versicherungsgesellschaft in ihr Portfolio aufgenommen hat. Ein weiterer Teil der Rendite wird durch Kursgewinne der einzelnen Achsen erwirtschaftet. (er)

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