Günstige Kredite
Ein günstiger Kredit ist von verschiedenen Faktoren abhängig ...
Wenn persönliche Wünsche erfüllt werden sollen und das nötige "Kleingeld" nicht vorhanden ist, gibt es die Möglichkeit, das Geld als Kredit zu leihen. Ein günstiger Kredit ist dabei besonders wichtig, um sich niemand gern unnötig überteuert Geld leiht. Kredite gibt es bei Banken und Sparkassen aber auch bei Versicherungen und speziellen Internet-Anbietern, die oft besonders günstige Kredite anbieten.
Wann ist ein Kredit günstig?
Der entscheidende Faktor bei einer Kreditaufnahme ist die Höhe des Kreditzinssatzes, denn die bestimmt die monatliche Rate. Hier bieten zahlreiche Anbieter immer niedrigere Kredit Zinssätze an, die meist jedoch das günstigste Angebot für die kürzeste Laufzeit und die beste Bonität darstellen. Bei der Wahl des günstigsten Kredites sind auch die Nebenkosten zu beachten, die bei einigen Finanzinstituten für die Bearbeitung des Kreditantrages anfallen können. Die Bearbeitungsgebühr beträgt im Durchschnitt 1 bis 2 Prozent vom Kreditbetrag. Meist muss diese Kreditgebühr aber nicht einzeln bezahlt werden, sondern ist in den Monatsraten enthalten. Bei Aktionsangeboten und wegen des harten Wettbewerbs verzichten viele Banken und Sparkassen jedoch immer öfter auf die Bearbeitungsgebühr.
Dispozinssätze variieren
Viele Kunden, die einen Dispokredit auf ihrem Girokonto in Anspruch nehmen, ärgern sich über zu hohe Dispozinsen. Wer die Konditionen vergleicht, findet zum Teil Zinsdifferenzen von mehr als 4 Prozent. Soll jedoch nicht gleich das Girokonto wegen des hohen Aufwandes gewechselt werden, sind Abrufkredite bei Drittanbietern empfehlenswert. Die Kreditzinsen sind auch hier günstiger und man zahlt sie nur auf den in Anspruch genommenen Betrag.
Spezialfall Immobilienkredit
Ein Immobilienkredit dient zum Bau oder Kauf eines Hauses oder einer Eigentumswohnung. Da ein solcher Baukredit meist über 100.000 Euro und mehr aufgenommen wird, hat ein günstiger Kreditzinssatz natürlich eine größere Auswirkung auf die monatliche Ratenhöhe. Immobilienkredite werden über mehr als 25 Jahre zurückgezahlt. Somit summiert sich ein höherer Zinssatz über die Jahre zu einem beträchtlichen finanziellen Mehraufwand. Bei einem Kredit über 150.000 Euro und einer Zinsdifferenz von 1 Prozent zwischen einem günstigen und einem teueren Angebot, zahlt der Kreditnehmer innerhalb von 10 Jahren 15.000 Euro mehr an die Bank zurück.
Bei Immobilienkrediten ist auch die langfristige Kreditzinsentwicklung interessant. Noch vor 10 bis 15 Jahren waren in Deutschland die Bauzinsen doppelt so hoch wie heute. Im Zinstief lagen die Konditionen zwischen 3 bis 4 Prozent. Da die Kreditzinsen heute immer noch günstig sind, ist es für Bauherren durchaus interessant, sich diese Zinssätze für einen langen Zeitraum von 20 bis 25 Jahren zu sichern.
Als Nebenkosten bei Immobilienkrediten erheben Finanzinstitute meist auch Gebühren für Sondertilgungen während der Laufzeit und für die Bereitstellung des Geldes nach Vertragsabschluss. Hier sollte der Kreditnehmer auf die Möglichkeit einer kostenfreien Teilrückzahlung während der Vertragsdauer und auch auf eine mindestens 6-monatige zinsfreie Auszahlungsdauer achten, denn beim Bau eines Hauses wird meist nach Baufortschritt bezahlt. Beide Kostenfaktoren sollten vom Kunden bei den Kreditberatungsgesprächen verhandelt werden.
Kreditvergleiche helfen
Im Internet gibt es viele Websites, die dabei helfen, günstige Kredite zu suchen und zu finden. Die Kreditvergleiche listen die besten Zinsofferten auf und halten noch zusätzliche Informationen bereit. Außerdem kann über einen Link, bei Interesse, bei den Anbietern gleich online ein Kreditantrag gestellt werden. Da die Antragsstellung bei den meisten Anbietern nichts kostet, kann man durchaus bei mehreren Anbieten einen Kreditantrag stellen, die Angebote abwarten, vergleichen und sich dann für das beste Kreditangebot entscheiden. (er)
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