Private Vorsorge
Private Altersvorsorge wird immer wichtiger ...
Auch in den nächsten Jahren bleibt die gesetzliche Rentenversicherung die Hauptsäule unserer Altersversorgung. Allerdings ist dieses umlagefinanzierte Rentensystem durch viele Entwicklungen (weniger Kinder; gestiegenes Lebensalter ) so nicht mehr finanzierbar.
Damit die Rentenbeiträge auch in den kommenden Jahren relativ stabil bleiben, wird es Veränderungen geben. Die beschlossene Rente mit 67 Jahren trägt mit dazu bei. Auch das Rentenniveau sinkt weiter. Im Jahr 2030 wird ein Rentner, der 45 Jahre Rentenbeiträge gezahlt hat, noch etwa 67% vom Nettoeinkommen als Rente erhalten. Dieser drohenden Altersarmut muß durch wirksame Maßnahmen wie der betrieblichen und der privaten Altersvorsorge begegnet werden.
Seit 2002 besteht ein Rechtsanspruch auf eine betriebliche Altersvorsorge durch den Arbeitgeber. Die betrieblichen Altersversorgungsleistungen können vom Arbeitgeber, vom Arbeitnehmer, oder von beiden finanziert werden. Alle Arbeitnehmer können von ihrem Lohn in eine betriebliche Altersvorsorge einzahlen. Der Arbeitnehmer entscheidet selbst, ob er Teile seines Lohnes, oder Sonderzahlungen zur betrieblichen Altersvorsorge verwenden möchte. Von der steuerlich geförderten Absicherung provitieren Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Es ist absehbar, dass die ergänzende betriebliche Altersvorsorge ein wichtiges Standbein bei der zukünftigen Altersversorgung sein wird.
Eine dritte wichtige Säule der Altersicherung ist die private Altersvorsorgung.
Hier gibt es verschiedene staatlich geförderte Möglichkeiten für eine zusätzliche Absicherung im Alter. Ob private Rentenversicherung, Rüster Rente oder Rürup Rente, ein Vergleich hilft, sein Geld günstig anzulegen. Eine umfassende Information und Beratung ist notwendig, um das richtige Modell zu finden. Sehr wichtig ist dabei, ob der gewählte Vertag bei Arbeitslosigkeit bzw Harz IV verwertbar ist oder nicht. Der Beitrag steigt bei allen Modellen mit zunehmenden Alter. Deshalb sollte eine private finanzielle Vorsorge so früh wie möglich begonnen werden. Junge, gesunde Versicherer zahlen die gesamte Laufzeit des Vertrages wesentlich geringere Beiträge. Die Verträge haben eine längere Laufzeit und in der Regel besserer Renditen.
Auch in Zukunft wird es Menschen geben, die nicht bis 67 Jahre arbeiten können oder wollen. Auch hier kann jeder durch die private Vorsorge, mit der Laufzeit der Verträge, sein Renteneintrittsalter selbst bestimmen.
Nur die Bereitschaft, einen Teil der größeren Last selbst zu tragen, wird die Altersversorgung in Zukunft sichern. (er)
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