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Kreditkarte für Studenten

Kreditkarten auch ohne Einkommensnachweis ...

Wenn Studenten im Ausland studieren oder ein Auslandssemester absolvieren, müssen sie sich auch regelmäßig mit Bargeld versorgen und ihren Lebensunterhalt bestreiten. Die Eröffnung eines Girokontos im Ausland ist nicht immer einfach. Eine gute Lösung bieten hier Kreditkarten, die gerade in angelsächsischen Ländern auf breiter Basis akzeptiert werden.



Bei klassischen Kreditkarten verlangen Banken und Sparkassen meist Einkommensnachweise, um über die Höhe des Kreditrahmens zu entscheiden. Da Studenten meist über gar kein Einkommen oder in ausreichender Höhe verfügen, wird das Finanzinstitut den Kreditkartenantrag ablehnen oder mit einem sehr geringen Kreditrahmen ausstatten, der dem Studenten im Ausland nicht immer weiterhilft.

Eine Alternative stellen Kreditkarten auf Guthabenbasis dar. Der Verfügungsrahmen dieser so genannten "Prepaid" Karte, also "vorbezahlten" Kreditkarte ist immer so hoch, wie der zuvor eingezahlte oder überwiesene Geldbetrag. Der Vorteil: Die Ausgabe einer solchen Kreditkarte auf Guthabenbasis erfolgt ohne Prüfung des Einkommens und die Eltern müssen auch keine zusätzliche Bürgschaft übernehmen. Eltern können regelmäßig aus Deutschland Geld auf das Kartenkonto überweisen und der Student oder die Studentin kann im Ausland damit bezahlen und auch Bargeld am Automaten in der Landeswährung abheben. Soll der Nachwuchs regelmäßig finanziell unterstützt werden, kann auch ein Dauerauftrag auf das Kreditkartenkonto eingerichtet werden.

Die Zahl der Akzeptanzstellen von guthabenbasierten Kreditkarten, die meist als Visa Kreditkarte oder MasterCard ausgegeben werden, liegt wie bei normalen Karten ebenfalls bei über 24 Millionen weltweit. Ebenso kann die Prepaid Kreditkarte für die Bezahlung im Internet eingesetzt werden. Im Gegensatz zu klassischen Kreditkarten, die meist in einem Girokontopaket von Banken und Sparkassen kostenlos angeboten werden, sind Prepaid Kreditkarten extra zu beantragen und kosten deshalb auch eine zusätzliche Jahresgebühr, die zurzeit zwischen 30 und 50 Euro liegt. Dafür berechnen die meiste Anbieterbanken von vorbezahlten Kreditkarten aber geringere Gebühren als bei klassischen Karten, wenn es um Barabhebungen am Geldautomaten oder um das Auslandseinsatzentgelt geht.

Über alle Buchungen von Bezahlungen und Überweisungen kann sich der Karteninhaber einer guthabenbasierten Kreditkarte im Internet informieren, denn viele Finanzinstitute bieten neuerdings das Kreditkartenbanking an. Die Zusendung des monatlichen Kontoauszugs in Papierform entfällt dann.

Wenn bei Studenten oder Schülern das Einkommen für eine klassische Kreditkarte nicht ausreicht, bieten guthabenbasierte Karten eine gleichwertige Alternative und dazu noch die volle Kostenkontrolle, denn es kann nur so viel Geld ausgegeben werden, wie zuvor eingezahlt wurde. (er)

 
 
 
 
 
 
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