Bewertung und Renditeaussichten von Kita-Fonds

– Kita-Fonds als moderne geschlossene Immobilienfonds

Auch in 2013 haben immer mehr Anleger sich für Immobilien entschieden, um von der Werthaltigkeit sowie vom vorhandenen Inflationsschutz zu profitieren. Das Investment in Immobilien ist durchaus in der Hinsicht flexibel, als dass es mehrere Möglichkeiten gibt, auf welche Weise interessierte Kapitalanleger ihr Geld in Immobilien investieren können. Es muss keineswegs immer der Kauf eines Objektes sein, sondern es gibt noch weitere Beteiligungsmöglichkeiten, die unter anderem den Vorteil haben, einen nicht ganz so hohen Kapitaleinsatz zu fordern.

Denn wer sich für ein direktes Investment in eine Immobilie entscheidet, der muss nicht selten mehr als 100.000 Euro investieren. Eine gute Alternative sind für viele Anleger unter anderem die geschlossenen Immobilienfonds, die nach dem Kauf eines Objektes wohl die direkteste Möglichkeit sind, von den Vorteilen profitieren zu können, die ein Immobilieninvestment beinhaltet. Die wesentliche Eigenschaft der Immobilienfonds besteht im Bereich der geschlossenen Fonds darin, dass die jeweilige Gesellschaft das Kapital der Anleger in nur eine Immobilie bzw. in ein Projekt investiert. Der Fonds kauft meistens eine Gewerbeimmobilie und betreibt diese, was in erster Linie durch Vermietung oder Verpachtung des Objektes geschieht.

Immer häufiger ist zu beobachten, dass sich geschlossene Immobilienfonds auf eine Immobilienart konzentrieren. Daraus resultiert unter anderem, dass es im vergangenen Jahr insbesondere im Bereich der sogenannten Kita-Fonds immer mehr Angebote gehabt. Bei den Kita-Fonds handelt es sich um spezielle geschlossene Immobilienfonds, deren Projekt darin besteht, eine Kindertagesstätte (Kita) zu errichten und anschließend zu verpachten bzw. zu vermieten. Bei den so finanzierten Kindertagesstätten handelt es sich natürlich meistens nicht um staatliche, sondern um private Einrichtungen.

Diese privaten Einrichtungen können den Kapitalbedarf dann unter anderem durch diese Kita-Fonds decken, denn das von den Anlegern gesammelte Kapital dient dazu, das geplante Projekt durchzuführen. Für Anleger sind diese speziellen geschlossenen Immobilienfonds durchaus interessant, denn der Bedarf an Kindertagesstätten ist in Deutschland in der jüngeren Vergangenheit stets gestiegen. Da die Nachfrage nach einem Platz in einer Kita nach wie vor höher als das Angebot ist, ist auch in der Zukunft davon auszugehen, dass weitere Kindertagesstätten errichtet werden müssen, sodass die Anlage in solche Kita-Fonds durchaus lukrativ sein dürfte. (er)

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