Effektives Trading über Online-Broker

– Mit Daytrading in den Wertpapierhandel einsteigen

Während sich viele Anleger auch bei niedrigen Zinsen nach wie vor ausschließlich für sichere und verzinsliche Anlageformen entscheiden, wie zum Beispiel für Tagesgeld- oder Festgeldanlagen, investieren andere Anleger ihr Kapital durchaus auch in etwas risikoreichere Anlageformen. Besonders groß ist das Angebot an Produkten heute im Wertpapierbereich, denn hier kann der Anleger zum Beispiel mit Aktien, ETFs, Anleihen und mit verschiedenen Derivaten handeln.

Viele Anleger handeln heute nicht nur sporadisch mit Wertpapieren, sondern investieren oder spekulieren regelmäßig. Deutlich erhöht hat sich zum Beispiel die Zahl der sogenannten Daytrader. Mit dem Begriff Daytrader (täglicher Händler) werden vor allen Dingen solche Kunden bezeichnet, die nahezu täglich mit Aktien oder anderen Wertpapieren handeln, und deren Ziel vorrangig die Spekulation und weniger die langfristige Geldanlage ist. Da solche Daytrader meistens am gleichen Tag verschiedene Bestände und Positionen handeln, also zum Beispiel morgens die Aktie X kaufen, und diese Aktien dann mitunter schon wenige Stunden oder Minuten später schon wieder verkaufen, ist die Effizienz beim Handel sehr wichtig.

Ein effektives Trading ist heute nicht nur über Banken, sondern vor allem auch über die Online-Broker möglich und setzt vor allen Dingen voraus, dass der Kunde jederzeit Zugriff auf das Handelssystem hat. Ein Daytrader möchte auf jeden Fall die Möglichkeit haben, jederzeit eine Kauf- oder Verkauforder platzieren zu können. Denn nicht selten kommt es wirklich auf wenige Minuten an, ob mit einem Trade ein Gewinn erzielt werden kann oder nicht. Zum effektiven Handeln gehört aber nicht nur der jederzeitige Zugriff auf das Handelssystem, sondern die Ausführung der platzierten Order sollte sehr schnell erfolgen können. Daytrader erwarten heute von ihrer Bank oder ihrem Broker, dass die Ausführung der Order nicht länger als wenige Minuten dauert.

Manche Trader setzen inzwischen sogar schon voraus, dass die Order wenige Sekunden nach dem Platzieren ausgeführt ist. Diese schnelle Ausführung ist eine wichtige Grundlage für alle Händler, die sogenannte Arbitragegeschäfte durchführen möchten. Bei diesen Geschäften kann der Kunde nämlich davon profitieren, dass zum Beispiel der Kurs einer Aktie an zwei verschiedenen Börsen unterschiedlich ist. In diesem Fall kann die Aktie X zum Beispiel an der Börse Hamburg zu einem Kurs von 56,34 Euro gekauft werden, und dann wenige Sekunden später an der Börse Düsseldorf zum Kurs von 56,36 Euro verkauft werden. Zwar ist die Kursdifferenz hier nur minimal, aber wenn die entsprechenden Volumina gehandelt werden, kann sich daraus durchaus ein schöner Gewinn ergeben. (er)

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