Festgeld für ein Jahr gut anlegen

– Das richtige Anlagedauer beim Festgeld finden

Das Festgeld als Form der Geldanlage begeistert immer mehr Menschen. Oft wird es auch als Laufzeitkonto bezeichnet. Das Besondere am Festgeld: Es stellt eine besonders renditestarke, gleichzeitig aber auch enorm sichere Geldanlage dar. Wer sich für ein Festgeld Konto entscheidet, kann dabei von hohen Zinsen profitieren. Die Laufzeit kann frei zwischen 30 und 360 Tagen gewählt werden. Am häufigsten findet man in der Praxis jedoch das Festgeld für ein Jahr.

Während dieser Zeit kommt der Anleger nur unter bestimmten Voraussetzungen an seine Anlage heran. Für die Bank bedeutet dies, dass sie über das Geld für die gesamte Laufzeit verfügen kann, was eine hohe Planungssicherheit bedeutet, die mit hohen Zinsen belohnt wird. Je länger das Festgeld angelegt wird, desto höher steigt auch der Zinssatz, der gewährt wird. Dieser wird für die gesamte Laufzeit festgelegt und kann nicht angepasst werden, auch wenn sich die aktuellen Zinsen am Markt ändern. Der Anleger selbst kann vorzeitig über das Geld verfügen, muss dann jedoch massive Abstriche beim Zinssatz machen. Dieser wird rückwirkend bis zu Beginn der Anlage mit einem deutlich niedrigeren Zinssatz verzinst, der kaum das Niveau eines Sparbuchs zu überschreiten vermag. Aus eben diesem Grund sollte man nur Gelder in Festgeld investieren, die man in nächster Zeit nicht benötigt. Das heißt, man muss genau wissen, ob man für die Laufzeit auf das Geld verzichten kann oder nicht.

Am sinnvollsten ist es von daher, nur einen Teil seines gesamten Kapitals, das man in nächster Zeit nicht benötigt, in Festgeld zu investieren. Geld, das täglich zur Verfügung stehen muss, sollte dagegen besser in Tagesgeld Konten angelegt werden. Am sinnvollsten ist also die Anlageform Festgeld für ein Jahr. Dabei gelten je nach Bank unterschiedliche Zinssätze, die zwischen vier und 5,5 Prozent liegen können. Deshalb ist hier, gerade bei größeren Anlagebeträgen durchaus ein Vergleich der einzelnen Angebote anzuraten. Auch sollte man beachten, dass viele Banken eine bestimmte Mindestanlage verlangen. Kann man diese nicht aufbringen, kann man in der Regel auch kein Festgeld Konto eröffnen. Im Schnitt wird diese Mindestanlage bei 1.000 Euro liegen, aber auch Beträge darunter und darüber sind durchaus möglich, sodass auch hier ein genaues Studieren der einzelnen Konditionen lohnt. (er)

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