Geldanlageprodukte der Banken im Renditevergleich

– Aktuelle Zinsen aller Geldanlageangebote der Onlinebanken und Filialbanken

Hat man ein wenig Geld "übrig", so soll diese auch entsprechend gewinnbringend angelegt werden. Dafür stehen den Menschen heute zahllose Möglichkeiten zur Verfügung, die von Fonds über Sparbücher und Festgelder bis hin zu Sparbriefen und Tagesgeldkonten reichen. Welche Geldanlage jedoch für welchen Anleger am besten geeignet ist, hängt immer vom jeweiligen Einzelfall ab.

So muss man sich als Anleger erst einmal die Frage stellen, ob das Geld nur kurzfristig zwischen geparkt werden soll oder doch über einen längeren Zeitraum angelegt werden kann. Ferner muss man sich auch fragen, inwieweit man Wert auf Sicherheit der Anlage legt oder ob doch hohe Renditen wichtiger für einen selbst sind. Wer nun besonders sichere Geldanlagen wünscht, der ist mit Sparbriefen, Tagesgeldkonten und Fetsgeldern bestens beraten. Alle Einlagen sind durch den Einlagensicherungsfonds bestens abgesichert, sodass man aus diesem sein Geld erhalten kann, sollte die Bank selbst einmal Zahlungsschwierigkeiten bekommen. Ferner bieten alle Geldanlagen recht hohe Verzinsungen und ein Wertverlust ist hierbei nicht gegeben.

Beim Tagesgeldkonto erhält man hohe Zinsen und kann jeden Tag über das Geld verfügen. Der Nachteil liegt darin, dass sich die Zinsen in ihrer Höhe immer den aktuellen Marktentwicklungen anpassen, also auch schnell einmal sinken können. Dies ist beim Festgeld nicht gegeben. Hier wird eine feste Laufzeit vereinbart, innerhalb derer man nicht über das Geld verfügen kann. Für diese Laufzeit wird dann auch ein fester Zinssatz vereinbart, der über die gesamte Laufzeit garantiert wird. Das heißt, er kann nicht an aktuelle Zinsschwankungen auf dem Markt angepasst werden. Sollte man dennoch vorzeitig an das Geld herankommen müssen, ist dies möglich. Allerdings wird der Zins dann für die gesamte Laufzeit, also auch rückwirkend, empfindlich reduziert, sodass er kaum noch über der Verzinsung für ein einfaches Sparbuch liegt.

Bei den Sparbriefen hingegen hat man nahezu keine Chance, diese vorzeitig aufzulösen. Die Zinssätze werden auch hierbei von vornherein festgelegt, steigern sich aber bei vielen Angeboten von Jahr zu Jahr. Oftmals werden Sparbriefe dabei über einen Zeitraum von mindestens fünf Jahren fest angelegt, während beim Festgeld Laufzeiten von einem Jahr die Regel sind. Etwas höhere Renditen erhält man hingegen bei Fonds. Diese bieten erhebliche Wertzuwächse an, bergen gleichzeitig aber auch die Gefahr von Verlusten. Offene Fonds verringern das Risiko, indem sie in viele verschiedene Objekte investieren. Dennoch kann es auch hier zu Kursverlusten kommen. Man kann seine Anteile zwar täglich verkaufen, allerdings sollte man hierbei darauf achten, einen guten Kurs beim Verkauf zu erzielen. (er)

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