Geldanlagen im Risiko- und Renditevergleich

– Sicherheitsbewusste Anlagemodelle wohl eher im Trend

Auf der Suche nach einer Geldanlage kann man schnell einmal den Überblick verlieren. Die Vielfalt, die auf dem Markt aktuell angeboten wird, ist schier unüberschaubar. Dabei sollte man sich vor der Entscheidung für eine bestimmte Geldanlage immer die Geldanlagen immer im Vergleich anschauen. Denn nicht jede Anlageform ist für Jedermann gleichermaßen gut geeignet. Vielmehr muss man seine Geldanlage nach dem eigenen Sicherheitsbedürfnis auswählen, ebenso auch nach der Anlagedauer.

Für all jene Anleger, die besonders viel Wert auf eine hohe Sicherheit des Geldes legen, also keine Verluste erwirtschaften wollen, ist es ratsam, auf das Festgeld oder das Tagesgeld zu setzen. Diese Anlagen sind sehr sicher, da der Einlagensicherungsfonds der Banken und Sparkassen sie schützt. Sollte die eigene Bank also einmal insolvent werden, erhalten die Anleger ihre Gelder aus dem Fonds zurück. Ein Verlust ist damit ausgeschlossen. Der Unterschied besteht darin, dass man beim Festgeld Konto sein Geld für einen bestimmten Zeitraum fest anlegt. Innerhalb dieser Zeit kommt man nicht an sein Geld heran. Sollte man es dennoch vorzeitig benötigen, werden die Zinsen rückwirkend bis zum Beginn der Laufzeit entsprechend angepasst. Lässt man das Geld aber vereinbarungsgemäß auf dem Festgeld Konto liegen, erhält man, je nach Bank gut vier bis fünf Prozent Zinsen.

Beim Tagesgeld hingegen sieht es so aus, dass man jederzeit über das Geld verfügen kann. Mit drei bis vier Prozent Zinsen ist man ebenfalls noch recht rentabel, genießt allerdings eine höhere Flexibilität. Zudem werden die Zinsen meist quartalsweise ausgezahlt, sodass man ebenfalls davon ausgehen kann, vom Zinseszins Effekt zu profitieren. Wer dagegen auch bereit ist, ein gewisses Risiko einzugehen, der entscheidet sich für Fonds. Diese können in Immobilien, Aktien und vieles mehr investieren. Bei offenen Fonds kann man bereits mit kleinen Beträgen einsteigen. Durch die Einzahlung eines monatlichen Betrags lässt sich hier ebenfalls Vermögensaufbau betreiben. Die Renditen liegen meist zwischen sechs und acht Prozent, aber es können ebenso Verluste entstehen. Diese treten bei Einbrüchen der Kurse auf und können für den Anleger gerade bei einer hohen Investition und wenn die Anteile zum ungünstigen Zeitpunkt veräußert werden, zum Problem werden. (er)

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