Ursachenanalyse bei Handyschulden
– Immer mehr Jugendliche verschulden sich bei der Handynutzung
Das Handy ist heute ständiger Begleiter. Längst sind es nicht mehr nur die Geschäftsleute, die stets und ständig mit einem Handy ausgestattet sind, nein auch im privaten Bereich ist das Handy nicht mehr wegzudenken. Eltern statten ihre Kinder ebenfalls mit einem Mobiltelefon aus, damit diese für sie erreichbar sind. Anstatt nun aber auf die sicheren Prepaid-Handys zurück zu greifen, schließen viele Eltern nach langem Bitten der Jugendlichen auch einen Handy Vertrag für diese ab. Und genau an diesem Punkt beginnt dann in vielen Familien das Problem.
Denn Jugendliche selbst nutzen das Handy oft völlig unbedacht. Hier eine SMS geschrieben, dort ein Anruf in ein anderes Netz oder gar aufs Festnetz, schon kommen enorme Kosten zusammen. Die große Überraschung kommt dann meist mit der monatlichen Handy Rechnung. Hier wird dann ersichtlich, wie teuer der Spaß geworden ist und Handy Rechnungen in Höhe von mehreren Hundert Euro sind längst keine Seltenheit mehr. Die Jugendlichen können von den Mobilfunk Anbietern allerdings nicht belangt werden, der Vertrag läuft auf die Eltern, da ein Handy Vertrag für Minderjährige hierzulande nicht gestattet ist. Der Familienkrach ist vorprogrammiert und nicht selten steigen die Handy Schulden soweit an, dass die Eltern selbst diese nicht mehr aufbringen können. Dann folgt dank der Unwissenheit und Unbedachtheit der Jugendlichen ein Eintrag in der Schufa der Eltern, sodass es diesen enorm erschwert wird, in nächster Zeit einen Kredit zu erhalten oder auch nur ein Konto zu eröffnen.
Noch vor dem Start ins Berufsleben sind viele Jugendliche aufgrund des Handys bereits hoch verschuldet, sodass ein normaler Start ins Leben nicht möglich wird, denn erst einmal geht ein Großteil des Einkommens für die Tilgung der Schulden drauf. Insofern ist Eltern in jedem Fall anzuraten, ihren Kindern diese Chance zur Überschuldung der ganzen Familie gar nicht erst zu geben, sondern vielmehr darauf zu achten, dass es gar nicht erst soweit kommt. Dafür eignen sich die Prepaid Karten fürs Handy ideal. Sie sind auch als Grundlage für die Jugendlichen anzusehen, mit denen diese lernen können, mit Geld umzugehen. Meist muss dann das eigene Taschengeld genutzt werden, um das Handy aufzuladen. Ist der Betrag, den die Jugendlichen aufgeladen haben, verbraucht, so können sie auch nicht mehr mit dem Handy telefonieren oder SMS verschicken, es können also keine Schulden entstehen. (er)
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