Kurse und Renditen von Staatsanleihen im Vergleich

– US-Staatsanleihen als verzinsliche Wertpapiere

Wer sich für festverzinsliche Anleihen interessiert, der wird am Finanzmarkt eine sehr große Auswahl nutzen können. Im Anleihebereich wird bezüglich der Zinsen zwischen den zwei Varianten festverzinsliche und variabel verzinsliche Wertpapiere unterschieden. Darüber hinaus gibt es noch wesentlich mehr Merkmale, die zur Unterscheidung zwischen den zahlreichen Rentenpapieren dienen können. Ein weiteres Merkmal ist neben der Zinsgestaltung auch, wer der Emittent der jeweiligen Wertpapiere ist.

Zu nennen sind hier insbesondere drei große Gruppen, nämlich Staaten, Unternehmen und Banken. Viele festverzinsliche Wertpapiere werden zum Beispiel danach unterschieden, aus welchem Land der jeweilige Emittent der Anleihen stammt. So gibt es zahlreiche inländische Emittenten, wie zum Beispiel Banken oder auch der deutsche Staat. Darüber hinaus existieren ebenso diverse Emittenten, die im Ausland angesiedelt sind. Zu den ausländischen Emittenten gehören unter anderem viele Staaten, wie zum Beispiel die Schweiz, Großbritannien oder auch die Vereinigten Staaten. Handelt es sich bei dem festverzinslichen Wertpapier um eine Anleihe, die beispielsweise von der amerikanischen Regierung ausgegeben wird, so wird diese Anleihe auch als US-Staatsanleihe bezeichnet. Bei den US-Staatsanleihen handelt sich demnach um Wertpapiere, die vom amerikanischen Staat ausgegeben werden.

Ganz ähnliche Anleihen gibt es auch in Deutschland, nämlich die Bundesanleihen. Diese werden von der Bundesregierung bzw. vom deutschen Staat emittiert und sind meistens in verschiedenen Varianten erhältlich. Der große Unterschied zwischen den Bundesanleihen und den amerikanischen US-Staatsanleihen besteht in erster Linie in der Währung, in welcher die jeweiligen Anleihen emittiert werden. Bei den Bundeswertpapieren ist es so, dass die Emission in Euro stattfindet. Amerikanische Staatsanleihen werden hingegen in den weitaus meisten Fällen in der Währung US-Dollar ausgegeben. Grundsätzlich sind die amerikanischen Staatsanleihen nahezu immer mit einem festen Zinssatz ausgestattet.

Die Wertpapiere können an der Börse gehandelt werden, sodass sich aus der Mischung zwischen Zinssatz und aktuellem Kurs die Rendite ergibt, die Anleger erzielen können. Zeichnen sich die Zinsen am Kapitalmarkt beispielsweise durch ein steigendes Niveau aus, so ist es häufig der Fall, dass die Kurse bereits emittierter US-Staatsanleihen sinken. Die amerikanischen Staatsanleihen haben fast immer eine lange Laufzeit, die sich durchaus über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren erstrecken kann. Während der Kurs jeweils aktuell an der Börse notiert wird, wird das investierte Kapital dem Anleger am Fälligkeitsdatum zu 100 Prozent zurückgezahlt. (er)

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