Zulagensysteme der Riester Rente

– Mit einer Riester-Rente die Versorgungslücke schliessen

Die Zukunft der uns in Deutschland bekannten Rente wird immer ungewisser. Die Anzahl der Rentner schießt in die Höhe, während das Bundesamt immer weniger Beitragszahler verzeichnen muss. Daher ist es wichtig, sich nicht mehr nur auf Vater Staat zu verlassen, sondern dieses Problem selbst anzupacken. Selbst etwas zu bewegen, wird stets unerlässlicher. Nur so wird die Möglichkeit, ein gutes Leben zu führen, auch im hohen Alter gewährleistet. Gedanken zu diesem Thema sollte man sich besser noch heute als wie morgen machen.

Die eigene Rentenvorsorge klappt am Besten mit einer Riester-Rente. Sicher gibt die eigene Bank hierzu gern Auskunft. Der monatliche Mindestbeitrag für Geringverdiener, oder Menschen, die über kein eigenes Einkommen verfügen, liegt bei 5 €. Auf das Jahr gerechnet also 60 Euro. Hinzu kommt eine staatliche Förderung von 150 Euro jährlich. An diesem Beispiel kann abgelesen werden, dass sich die Riester-Rente auch und gerade besonders für Menschen ohne hohes Einkommen eignet.

Dennoch sollte nicht blind in einen Rentenvertrag hingestolpert werden, sondern jeder, der an einer privaten Rentenversicherung interessiert ist, sollte sich zuvor überlegen, was es etwa mit der Riester-Rente im Detail auf sich hat. Fakt ist, ein Rentenversicherter wird bis zum Renteneintritt stets in die Rentenversicherung einzahlen, was zunächst nur finanzielle Kosten bedeutet. Obwohl diese finanzielle Mehrbelastung sicher gut für die Zukunft angelegt sein wird. Hinzu kommen die individuellen Eigenschaften der Riester-Rente, die der Versicherte kennen sollte.

Die Eigenschaften der Riester-Rente

Seit der zunehmend schlechten Entwicklung des deutschen Rentensystems denken die Betroffenen dieser schlechten Aussichten nach, wie sie ihre Vorsorge selbst steuern können, um auch im Alter noch gut leben zu können. Das ist auch den Anbietern der Rentenversicherungen und zukünftigen Unternehmern dieser Art klar. Immer mehr Geschäftsmänner bieten Möglichkeiten zur Rentenvorsorge an, und die einzelnen Anbieter überlegen sich immer bessere Konditionen, die beiden Seiten entgegen kommen. Zwar will der Geschäftsmann profitieren, doch auch dem potenziellen Versicherten soll eine gute Chance auf den Tisch gelegt werden.

Je unterschiedlicher die einzelnen Alternativen zur persönlichen Altersvorsorge werden, desto gründlicher sollte sich der Interessent mit den einzelnen Vorschlägen befassen, um die individuell beste Empfehlung zu nutzen. Die Riester-Rente strotzt neben der staatlichen Förderung voller weiterer Trümpfe. Sonst wäre diese Variante der Rentenversicherungen wohl auch nicht so beliebt.

Ein Pluspunkt für viele vorsichtige Sparer ist, dass die Riester-Rente auch im Falle einer längeren Arbeitslosigkeit vom Staat nicht zu der Berechnung der eigenen Vermögenswerte herangezogen wird. Etliche andere Sparvarianten werden vom Staat berücksichtigt. Diese Notgroschen müssen aufgebraucht werden, bevor Harz IV gezahlt wird. Dadurch wird jahrelanges Abrackern und mühevolles beschränken der eigenen Lebensverhältnisse, um Rücklagen zu bilden, unsinnig. Die Riester-Rente ist dagegen eine der wenigen Varianten, die sogar bei dem Eintreten eines unerhofften Schicksalsschlages für spätere Zeit bleibt.

Dennoch ist es möglich, selbst über die Sparreserven der Riester-Rente zu verfügen. Verpflichtung ist jedoch, mit den Rücklagen das eigene kleine Häuschen zu bauen. Dies könnte der Altersvorsorge ebenfalls dienlich sein. Entnommen werden können 10.000 bis 50.000 Euro, und zwar zinslos. Bedacht werden sollte aber, dass das entnommene Geld bis zum Renteneintritt in Raten zurückgezahlt werden muss. Die Rückzahlung beginnt spätestens 2 Jahre nach der Entnahme. (er)

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