Mit einer seriösen Finanzberatung für das Rentenalter vorsorgen

– Beratung zur Altersvorsorge beim Kreditinstitut oder beim freien Berater?

Die private Altersvorsorge ist heutzutage ein sehr wichtiges Thema. Bevor man sich als Anleger und Sparer allerdings für ein bestimmtes Produkt entscheidet, sollte man sich beraten lassen, und zwar möglichst ausführlich. Denn immerhin soll das gewählte Produkt dann im Idealfall über Jahrzehnte hinweg genutzt werden, sodass es wichtig ist, sich für das „passende“ Finanzprodukt zu entscheiden. Damit in dieser Hinsicht die richtige Entscheidung getroffen werden kann, sollten über alle infrage kommenden Produkte ausreichende Informationen gesammelt werden.

Am sinnvollsten ist es sicherlich, wenn sich Anleger beraten lassen. Da es allerdings heutzutage unterschiedliche Arten von Beratern gibt, stellt sich durchaus die Frage, bei wem die Beratung am „besten“ ist. Soll sich der Anleger im Bezug auf die private Altersvorsorge zum Beispiel bei der Bank oder von einem freien Berater informieren lassen? Sowohl die Beratung bei der Bank als auch die Beratung durch einen freien Berater hat sicherlich Vorteile und Nachteile. Ein Vorteil der Beratung bei einem Kreditinstitut ist zunächst, dass der Anleger davon ausgehen kann, dass eine seriöse Beratung stattfindet. Zudem sollte sich der Berater sehr gut mit den verschiedenen Produkten auskennen, was man von einem Bankberater erwarten kann. Leider haben allerdings diverse Tests in der Vergangenheit gezeigt, dass die Beratung von den Banken keineswegs immer als optimal zu bezeichnen ist.

Als größter Nachteil der Bankberatung gilt meistens die Tatsache, dass die Beratung nicht immer wirklich objektiv ist. Denn da die Mitarbeiter meistens gewisse Zielvorgaben erfüllen müssen und bei einigen Produkten auch eine Provision erhalten, werden diese Finanzprodukte nicht selten bevorzugt, auch wenn sie im Einzelfall für den Kunden nicht die optimale Lösung darstellen. In dieser Hinsicht wäre der freie Berater sicherlich nicht selten die bessere Alternative. Allerdings muss der Anleger in dem Zusammenhang darauf achten, dass es sich wirklich um einen unabhängigen Berater handelt. Dieser sollte nicht nur mit einem oder mit wenigen Anbietern zusammenarbeiten, sondern weitestgehend unabhängig sein. Am sichersten ist es in dieser Beziehung, wenn sich der Anleger für einen sogenannten Honorarberater entscheidet. Beim Honorarberater ist es nämlich so, dass dieser keine Provision für das verkaufte Produkt erhält, sondern der Kunde bezahlt einen zuvor festgelegten Betrag. Mit diesem Betrag wird die Beratung entlohnt, die aus diesem Grund auch sehr objektiv sein kann. Denn der Berater kann das Produkt wählen, welches wirklich am besten für den Kunden ist, da er keine Provisionen erhält. (er)

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